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Einfluss der Unternehmenskommunikation wächst in der Krise

Krisenkompetenz und Social Media-Expertise 2009 unverzichtbar

Berlin, 11. Mai 2009 – Die Funktion der Unternehmenskommunikation hat im Krisenjahr 2008 weiter an Umfang, Status und Einfluss gewonnen. Dies belegt eine internationale Studie der Kommunikationsagentur Weber Shandwick und der Personalberatung Spencer Stuart.

"The Rising CCO II" (Der Aufstieg des Corporate Communication Officers II) untersucht im zweiten Jahr die sich wandelnde Rolle von Kommunikationsverantwortlichen und deren Einfluss auf die Reputation ihrer Unternehmen. Befragt wurden in Zusammenarbeit mit KRC Research 159 Leiter der Unternehmenskommunikation in Europa, den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum, deren Firmen zu 84 Prozent zu den umsatzstarken Fortune 500 gehören.

"Wie selten zuvor sind Geschäftsführer und Vorstände momentan auf die strategischen Kommunikationsfähigkeiten ihrer CCOs angewiesen, um die Reputation ihrer Unternehmen zu stabilisieren und Stakeholder zu beruhigen" so Astrid von Rudloff, CEO von Weber Shandwick in Deutschland. "Wer nicht kommuniziert, riskiert viel – nicht zuletzt den Verlust von Vertrauen.“

Der Aufgabenumfang der CCOs hat sich in den vergangenen zwölf Monaten deutlich erweitert:

  • Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) führt Kompetenz im Bereich Krisen- und Issues Management als unverzichtbare Voraussetzung für ihre Tätigkeit an – im Vorjahr war es nur ein Drittel der Befragten.
  • Social Media wird als wichtigster neuer Aufgabenbereich identifiziert, der 2008 in die Kommunikationsabteilungen aufgenommen wurde. In der bisherigen Anwendung neuer Medien haben europäische CCOs im internationalen Vergleich jedoch noch starken Nachholbedarf: Nur 7 Prozent nennen Social Media als eine der am meisten genutzten Kommunikationsressourcen. Dennoch erwarten CCOs weltweit, dass Social Media und Blogs als Kommunikationsinstrumente in 2009 am stärksten an Bedeutung gewinnen.
  • In Sachen Reputationsmanagement hingegen hat sich 2008 in Europa mehr getan als in den USA: Nachdem im vergangenen Jahr ein Drittel der Befragten die Reputationspflege als wichtigste kommunikative Priorität für 2008 identifiziert hatte, nahm jeder fünfte europäische CCO (20 Prozent) den Bereich Reputationsmanagement tatsächlich neu in sein Aufgabengebiet auf. In den USA taten dies nur 5 Prozent der befragten CCOs.

Auch der organisationsinterne Status der Kommunikationschefs spiegelt deren gestiegene Wertigkeit wider: 58 Prozent der befragten CCOs berichten direkt an den CEO, in Europa sogar 66 Prozent. Vier von zehn CCOs betrachten den CEO als ihren wichtigsten Verbündeten innerhalb des Unternehmens. Zudem hat sich die durchschnittliche Amtszeit der CCOs von 54 Monaten in 2007 um fast ein Jahr auf 65 Monate in 2008 erhöht. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer von Marketingleitern beträgt laut einer Studie von Spencer Stuart mit 28 Monaten weniger als die Hälfte.

The Rising CCO

 

 

 

 

2007

2008

Veränderung

Beschäftigungsdauer als CCO

54 Monate

65 Monate

+11 Monate

Direkte Berichterstattung an CEO

48%

58%

+21%*

Kompetenz in Krisenkommunikation/Issues Management erforderlich für CCOs

33%

48%

+45%

Am schnellsten wachsende Kommunikationsressource 2009

Unternehmenswebsite

Social Media/Blogs

-

Wichtigste Funktion, die 2008 in die Kommunikationsabteilung aufgenommen wurde

nicht gefragt

Social Media/Blogs

-

 

Die komplette Studie zum Download (PDF)

Spencer Stuart ist eine der weltweit führenden Personalberatungen, die sich seit 1956 in Privathand befindet. Spencer Stuart setzt sein umfassendes Know-how über Branchen, Positionen und Talente bei der Beratung ausgewählter Kunden – von multinationalen Konzernen über aufstrebende Unternehmen bis hin zu gemeinnützigen Organisationen – ein. Mit 51 Geschäftsstellen in 27 Ländern konzentrieren sich die Berater von Spencer Stuart auf die Suche nach Führungskräften und Vorstandsmitgliedern, auf Nachfolgeplanung und die fundierte Beurteilung von Führungskräften. www.spencerstuart.com

Weber Shandwick – Mitglied der Interpublic Group of Companies (IPG) – ist eine international führende Public Relations-Agentur mit Niederlassungen in allen bedeutenden Regierungs-, Medien- und Wirtschafts-Metropolen. In Europa betreibt Weber Shandwick 48 Büros in 34 Ländern. An seinen deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München bietet Weber Shandwick Beratung in sechs zentralen Geschäftsbereichen: Brand/Consumer, Corporate, Technology und Financial Communications sowie Public Affairs und Healthcare. Außerdem umfasst das Angebot die Spezialleistungen Digital Lifestyle, Krisenkommunikation, CSR, Standortmarketing und Marktforschung. IPG ist eine der weltweit größten Kommunikations- und Marketing-Organisationen. 2008 wurde Weber Shandwick von PR News zur "Large Agency of the Year" und vom Holmes Report zur "Global Agency of the Year" gekürt. 2009 war Weber Shandwick Deutschland bei den PR Report Awards Finalist in der Kategorie "PR-Agentur des Jahres". www.webershandwick.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Franziska Haser
Weber Shandwick
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www.webershandwick.de

Tags: Crisis Communications, Corporate Communications, Issues Management, Reputation, Social Media, Studien